Die Runde ist komplett! / The round is complete! (16. Tag / Day 16)

(English version below)

Es ist geschafft! Die erste Reise rund um Island mit einem Elektromotorrad ging heute erfolgreich zu Ende! Am Abend erreichte ich in Seyðisfjörður wieder den Ausgangspunkt meiner Tour. Das war nochmal ein schöner Tag, an dem mir immer wieder durch den Kopf ging „Genieße es, das ist das letzte Mal heute, dass du mit einem Elektromotorrad durch Island fährst.“ Ich bin begeistert und ein bisschen stolz, dass alles so gut funktioniert hat. Morgen geht es auf die Fähre und zurück in die Heimat.

Vom Frühstückstisch in der Unterkunft sah ich heute Morgen eine gute Gelegenheit für ein interessantes Foto (siehe erstes Bild in der Galerie). Danach fuhr ich die Straße [85] nach Vopnafjörður, die noch viele Kilometer nicht geteert ist. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, es ging aber alles gut. Ich konnte sogar mal wieder ► ein kurzes Fahrvideo aufnehmen. Wie erwartet lief das erste Teilstück sehr gut mit Rückenwind und Sonne. Durch das langsame Fahre habe ich auch eine gute Reichweite gehabt. Der erste Stopp war nicht zum Laden, sondern zum Baden in einem meiner Lieblingsschwimmbäder in Island: Vopnafjörður. Danach bin ich dann zur Ladestation gefahren, die bei plugshare.com aber nicht ganz korrekt positioniert war, was Zeit zum Suchen brauchte. Ich fragte einen Baustellenleiter, der gerade in der Straße unterwegs war, wo ich suchte. Er lotste mich dann zur Ladestation, meinte aber, sie sei nicht für jeden zu nutzen, ich würde mir die entsprechende Karte bringen. Während er noch suchte, machte ich das, was bei einigen der Orkusalanstationen nötig und möglich ist: Mit irgendeiner RFID Karte freischalten und laden.

Nach Vopnafjörður gab es doch wieder einiges an Seitenwind, was sich auf die Reichweite niederschlug. Nach 50 km kam ich dann wieder auf der Ringstraße an. Und nun wunderte mich, dass es hier einige Abschnitte gab, die mit ziemlich groben Rollsplitt, man könnte fast von Schotter sprechen, bedeckt waren. Das war zum Fahren ziemlich übel und ich dachte mir, die werden doch nicht versuchen mir zum Schluss doch noch den Zahnriemen zu killen oder, dass ich einen platten Reifen bekomme.

Kurz darauf kam dann mein geplanter Nachladestopp bei Skjöldólfsstaðir. Der war wegen des Windes auch nötig, ich sah aber erst vor Ort, dass es sich um einen der kleinen Kästen von ON handelte. Ich vergeudete ein bisschen Zeit diesen Einphasen-Lader auszuprobieren. Während ich Fotos machte, entdeckte ich an der Wand eine Dreiphasen-Steckdose. Mit der konnte ich die Ladeleistung dann verdoppeln, auch wenn es nur 2 Phasen waren, die hier Strom lieferten. Der Kontrast ist schon krass: Eine Ladestation mit Typ 1 und Typ 2 Steckern und LED-Statusleuchten muss hinter einem einfachen roten CEE Wanddose zurückstehen!
Nochmal Laden für Fotos auf plugshare.com und Einkaufen in Egilsstaðir und dann ging die Fahrt über den Pass nach Seyðisfjörður.

Inzwischen ist der Artikel von meinem Interview in den Westfjorden (Patreksfjörður) erschienen, allerdings nur auf Isländisch: Ferðast um Ísland á rafmagnsbifhjóli.

(English version)

It’s done! The first trip around Iceland with an electric motorcycle came to a successful end today! In the evening I reached in Seyðisfjörður again the starting point of my tour. That was another beautiful day that kept coming back to my mind. „Enjoy it, that’s the last time you ride an electric motorcycle through Iceland today.“ I’m thrilled and a bit proud that everything worked so well. Tomorrow I go on the ferry and back home.

From the breakfast table in the accommodation I saw this morning a good opportunity for an interesting photo (see first picture in the gallery). Then I drove the road [85] to Vopnafjörður, which was not tarred for many kilometers. I did not expect that, but everything went well. I was even able to record ► a short driving video. As expected, the first section went very well with tailwind and sun. Due to the slow ride, I also had a good range. The first stop was not for loading, but for swimming in one of my favorite swimming pools in Iceland: Vopnafjörður. Then I drove to the charging station, which was not quite correctly positioned at plugshare.com, which took time to search. I asked a site manager who was working. He then guided me to the charging station, but said that it was not for everyone to use. He would bring me the appropriate card. While he was still searching, I did what is necessary and possible with some of the Orcular Stations: unlock and load with any RFID card.

After Vopnafjörður there was again some crosswind, which I noticed in the range. After 50 km I came back to the ring road. And now I was surprised that there were some sections here, which were covered with rather rough gravel. That was pretty bad for driving and I thought, they will not try to kill my drive belt or that I get a flat tire.

Shortly thereafter came my planned charging stop at Skjöldólfsstaðir. That was necessary because of the wind, but when I arrived I saw that it was one of the small boxes of ON. I wasted a bit of time trying out this single-phase charger. While taking pictures, I discovered a three-phase outlet on the wall. With that, I was able to double the charging power, even if there were only 2 phases that provided power here. The contrast is really big: A charging station with type 1 and type 2 plugs and LED status lights must be behind a simple red CEE wall socket!
Then in Egilsstaðir again charging for photos on plugshare.com and shopping and then the ride over the pass to Seyðisfjörður.

In the meantime the article from my interview in the Westfjords (Patreksfjörður) has been published, but only in Icelandic: Ferðast around Ísland á rafmagnsbifhjóli.

 

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